Unsere Sprechzeiten:
Mo-Fr 8-12 Uhr
Mo,Di,Do 15-18 Uhr

und nach Vereinbarung

0511 | 22 07 28 90

praxis@mohr-biereigel.de
 

Gynäkologie

Schwangerschaftsbetreuung

Psychotherapie

 

Wir beraten und betreuen Sie als Ihre Spezialisten für das gesamte Spektrum
der Frauenheilkunde

  • bei bestehendem Kinderwunsch ...mehr
  • während der Schwangerschaft ...mehr
  • bei Fragen zur Verhütung ...mehr
  • bei hormonellen Störungen ...mehr
  • in der Mädchensprechstunde ...mehr
  • bei Wechseljahresbeschwerden ...mehr
  • bei gynäkologischen Alterserkrankungen ...mehr
  • bei der Krebsfrüherkennung ...mehr
  • als Krebspatientin ...mehr

Sie finden auch Hilfe und Beratung

Alle Leistungen erhalten sie als Privatpatient oder als Kassenpatient
mit privater Rechnung

Während der Schwangerschaft

Zu Beginn einer Schwangerschaft wird ein Mutterpass angelegt, in dem wichtige medizinische Daten eingetragen werden. Der Verlauf der Schwangerschaft wird von uns engmaschig und individuell kontrolliert.

Durch Ultraschalluntersuchungen können wir Ihnen die Entwicklung Ihres Kindes zeigen und wir können Ihnen durch Spezialuntersuchungen frühzeitig zur Seite stehen, wenn es darum geht, Erkrankungen Ihres Kindes auszuschließen oder auch festzustellen.

Spezialuntersuchungen:

Ersttrimesterscreening (Messung der Nackenfaltendicke)

Mit dieser Untersuchung in der 12.-14. Schwangerschaftswoche besteht die Möglichkeit, Hinweise auf eine Fehlbildung Ihres Kindes zu bekommen.

Infektionserkrankungen

Zum Beispiel sind Toxoplasmose oder Listeriose Infektionserkrankungen, die bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft Fehlbildungen beim Ungeborenen hervorrufen können. Mittels eines einfachen Bluttests, der in der Regel zweimal in der Schwangerschaft durchgeführt wird, kann eine Früherkennung und Behandlung dieser Infektionserkrankungen erfolgen.

Blutzuckertest

Ein Schwangerschaftsdiabetes bedeutet ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind. Zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes bieten wir einen Blutzuckerbelastungstest in der 24. - 28. Schwangerschafts- woche an. Sollte der Test auffällig sein, können frühzeitig Gegenmaßnahmen in Zusammenarbeit mit einem Diabetologen eingeleitet werden.

Abstrichuntersuchungen

Durch spezielle Abstriche vom Muttermund kurz vor der Geburt, z.B. auf Streptokokken o.ä. können Infektionen des Neugeborenen durch rechtzeitige Behandlung verhindert werden.

Amniocentese (Fruchtwasseruntersuchung), Zweittrimesterscreening (Ausschluss von Organerkrankungen)

Durch enge Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Pränataldiagnostik(www.praenatal-hannover.de)können wir bei Verdacht auf Entwicklungsstörungen oder Organerkrankungen rechtzeitig Maßnahmen einleiten, um eine Gefährdung Ihres Kindes zu vermeiden.

Bei Fragen zur Verhütung

Die richtige Empfängnisverhütung hängt ganz entscheidend von der Lebenssituation, dem Alter und der Gesundheit der Frau ab. Wir beraten Sie individuell, welche Methode für Sie am besten geeignet ist:

  • klassische Antibabypille
  • Minipille (Gestagenpille)
  • Kupferspirale
  • Hormonspirale
  • Dreimonatsspritze
  • Verhütungsstäbchen
  • mechanische Methoden (z.B. Diaphragma)
  • natürliche Methoden (z.B. Basaltemperatur)

Bei hormonellen Störungen

Hormone sind biochemische Botenstoffe, die zentrale Funktionen unseres Körpers steuern. Wenn unsere Hormone nicht im Gleichgewicht sind, treten oft gravierende Störungen im Wohlbefinden auf. Ob und in welcher Weise hormonelle Störungen die Ursache Ihrer Beschwerden sind, versuchen wir anhand einer ausführlichen Befragung (Anamnese) und der daraufhin veranlassten Blutuntersuchung zu klären.
Anhand der Ergebnisse kann dann eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.

In der Mädchensprechstunde

Es gibt viele Fragen, die für Dich als Teenager wichtig sind und die Du vielleicht nicht mit Deinen Eltern besprechen möchtest.
Ob es z.B. um Regelschmerzen, Ausflussbeschwerden, Hautveränderungen (Akne), Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung) oder Verhütung geht, wir können alles mit Dir ausführlich und vertraulich besprechen.

Bei Wechseljahresbeschwerden

Ein natürlicher Vorgang im Leben einer Frau ist das Versiegen der weiblichen Hormonproduktion im Alter. Den Übergang in diese Lebensphase nennen wir "Wechseljahre".
Diese Zeit ist für die meisten Frauen eine große Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine Chance zur Neuorientierung in Familie und Beruf.
Viele Frauen haben keine oder nur geringe Beschwerden, aber es können auch sehr unangenehme körperliche Symptome, wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen sowie Veränderungen des Körpergewichts und des Aussehens auftreten. Manche Frauen leiden auch unter Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen und fühlen sich somit in ihrer seelischen Gesundheit beeinträchtigt.

Wir helfen Ihnen, Ihren individuellen Weg durch die Wechseljahre zu finden und beraten Sie bei der Wahl der verschiedenen Behandlungsmethoden.

Bei gynäkologischen Alterserkrankungen

Die Zeit jenseits der Wechseljahre nennen wir Menopause. In dieser Zeit treten oft Beschwerden auf, über die nicht gern gesprochen wird, z.B.

  • unwillkürlicher Harnverlust
  • häufige Blasenentzündungen
  • Juckreiz und Trockenheit im Genitalbereich
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Senkung der Genitalorgane
  • Verminderung der Knochensubstanz (Osteoporose)

Wir haben Zeit und ein offenes Ohr für Ihre Beschwerden und zeigen Ihnen Wege der Behandlung auf.

Bei der Krebsfrüherkennung

Krebsabstrich (Pap-Abstrich)

Der Zellabstrich vom Gebärmutterhals stellt die wichtigste Methode zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs dar. Ziel dieser Untersuchung ist es, Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, sodass Krebs erst gar nicht entstehen kann.

Vaginale Ultraschalluntersuchung

Als Ergänzung zur gynäkologischen Tastuntersuchung wird die vaginale Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Sie dient der Feststellung von z.B. Zysten, Myomen oder Geschwülsten im kleinen Becken. Auch die Beurteilung der Gebärmutterschleimhaut durch Ultraschall, insbesondere in oder nach den Wechseljahren ist ein wichtiges Kriterium zur Krebsfrüherkennung.

HPV-Test

Humane Papilloma Viren (HPV) gehören zu den häufigsten Infektionen im Genitalbereich. Einige Typen dieser Viren können die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs oder seiner Vorstufen begünstigen. Somit ist der HPV-Test als Zusatzuntersuchung zum Zellabstrich zu empfehlen.

Thin-Prep

Dieser spezielle Abstrich vom Gebärmutterhals bietet durch Verwendung eines besonderen Entnahmebürstchens und durch eine sofortige Aufbereitung in einer speziellen Lösung eine besonders hohe Sicherheit in der Zellbeurteilung.

Immunologischer Stuhltest

Dieser einfach durchzuführende Test dient dem möglichen Nachweis von nicht sichtbarem Blut im Stuhlgang. Er bietet eine höhere Sicherheit in der Beurteilung und ist weniger störanfällig als der herkömmliche Hämoccult-Test.

Blasenkrebs-Früherkennung

Ein Blasentumor kann in über 80 % der Fälle durch Untersuchung auf ein spezielles Protein (Eiweißkörper) im Urin nachgewiesen werden.Auch durch die vaginale Ultraschalluntersuchung können manche Blasentumore nachgewiesen werden.

Als Krebspatientin

Wenn Sie an Krebs erkrankt sind, bieten wir Ihnen eine umfassende Betreuung in der Nachsorge durch engmaschige Kontrolluntersuchungen an. In Zusammenarbeit mit Radiologen und Onkologen beraten und begleiten wir Sie bei Fragen der medikamentösen oder strahlentherapeutischen Nachbehandlung. Wir sind auch Ansprechpartner bei der Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen, sowie bei Wiedereingliederungsmaßnahmen in die berufliche Tätigkeit.

Oft bestehen Unsicherheiten im Umgang mit der Erkrankung

  • in der Familie
  • in der Partnerschaft
  • in der Sexualität
  • am Arbeitsplatz
  • im Freundeskreis

Wir möchten Sie ermuntern, mit diesen Fragen zu uns zu kommen.

Bei psychosomatischen Erkrankungen

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Beschwerden, die durch seelische Belastungen hervorgerufen werden. So können z.B. Herz und Kreislauf auf Stresseinwirkung reagieren. Wir bekommen Herzklopfen wenn uns etwas Angst macht, oder der Blutdruck erhöht sich, wenn wir uns gehetzt fühlen.
Das Zusammenspiel von Körper und Seele wird durch viele Redensarten zum Ausdruck gebracht:
"Ein Problem bereitet uns Kopfzerbrechen" (Kopfschmerzen)
"Etwas geht uns an die Nieren" (Rückenschmerzen)
"Wir nehmen uns etwas zu Herzen" (Herzrasen, Blutdruckerhöhung)
"Das schlägt mir auf den Magen" (Magenschmerzen, Übelkeit)
"Es hat mir das Herz gebrochen" (Herzschmerzen)

So können negative Gefühle wie Angst, Ärger, Hilflosigkeit oder Trauer, wenn Sie über einen längeren Zeitraum bestehen, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Positive Gefühle hingegen haben einen positiven Einfluss auf unser körperliches Befinden. So stärkt z.B. häufiges Lachen die Immunabwehr.

Ziel bei der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen ist die "Kraft der Gedanken" zu erkennen und positiv einzusetzen. Das lässt sich beispielsweise durch Entspannungs- und Vorstellungsübungen erreichen.

Allgem. Konfliktsituationen

Sind Sie mit sich selbst im Zwiespalt und kommen zu keiner Lösung z.B.

  • bei ungewollter Schwangerschaft
  • bei ständig wiederkehrenden Streitthemen in der Ehe/Partnerschaft
  • bei Problemen der Kindererziehung
  • bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz

Wir hören Ihnen zu und unterstützen Sie bei der Konfliktbewältigung.

Psychischen Problemen

Psychische oder seelische Probleme sind außerordentlich vielfältig.

Einige dieser Störungen sind gut mit einer Psychotherapie (s. auch auf unserer Seite "Spezielles") zu behandeln, z.B. Depressionen oder das "Burn-out-Syndrom".

Partnerschaftskonflikten

Die Beziehung zu einem geliebten Menschen steht an erster Stelle in unserer Wertorientierung.

Aber wie schwierig ist es, in einer Beziehung über viele Jahre glücklich zu bleiben?

Unglückliche Paare unterscheiden sich von glücklichen Paaren hinsichtlich ihrer Problemlösungsfähigkeiten. Nach Streit und Auseinandersetzung folgt bei vielen Paaren oft eine mehr oder weniger lange Phase des quälenden Schweigens. Im Zentrum einer guten Beziehung steht aber das Gespräch.

Bei der Paarberatung und -therapie wird versucht, das Gespräch wieder in Gang zu bringen.

Mit Hilfe von geeigneten Gesprächstechniken wird das Paar ermuntert, sich mit Enttäuschungen und Verletzungen auseinanderzusetzen. Auch gegenseitige Erwartungen sollen herausgearbeitet werden.

Nicht immer führt dieser Prozess zur Fortführung der Partnerschaft aber auf jeden Fall zum besseren Verständnis der jeweiligen Position des Partners.

Sexualstörungen

Sexualstörungen sind oft die Ursache von Partnerschaftskonflikten und umgekehrt können Partnerschaftskonflikte auch in der Folge Sexualstörungen hervorrufen.

Zunächst gilt es herauszuarbeiten, um welche Form der Störung es sich handelt, um eine geeignete Therapie einzuleiten.

In seltenen Fällen handelt es sich bei Sexualstörungen auch um Störungen, die eine organische Ursache haben und medikamentös oder operativ behandelt werden können.

Einige häufige Sexualstörungen seien hier genannt:

  • die Anorgasmie (Unfähigkeit einen Orgasmus zu erleben)
  • die Appetenzstörung (sexuelle Unlust)
  • der Vaginismus oder Scheidenkrampf (durch Anspannung erscheint die Scheide wie verschlossen, sodass Geschlechtsverkehr, eine vaginale Untersuchung oder das Einführen eines Tampons unmöglich ist).
  • die Ejaculatio praecox (vorzeitiger Samenerguss).